die_alpenrosenkoenigin

Historisches Bühnenstück

Buch: Claudia Lang
Regie: Hubert Spiess

Königin Mutter Marie, die Alpenrosenkönigin, besucht Mitte des 19. Jahrhunderts, gemeinsam mit ihren beiden Söhnen Otto und Ludwig, das Dorf Elbigenalp. Prinz Ottos schwere Krankheit trübt jedoch die schönen Sommertage und auch die Rivalitäten zwischen den Christen und den Protestanten des Dorfes werden durch die Anwesenheit der königlichen Mutter, die preußischer Herkunft und selbst evangelisch ist, kompensiert.
Ottos Krankheit äußert sich durch schreckliche Anfälle, die von Wahnvorstellungen begleitet werden und den jungen Mann immer häufiger heimsuchen. Auch in der Sommerfrische ebben die Anfälle nicht ab. In ihrer Verzweiflung wendet sich Marie hilfesuchend an den Dorfpfarrer, der ihr ein wertvoller Gefährte wird und Marie in ihren schweren Stunden beizustehen vermag. Misstrauisch beobachtet die evangelische Glaubensgemeinschaft die Freundschaft zwischen Marie und dem katholischen Pfarrer. Ihr inständiges Hoffen, die Königin Mutter möge endlich die lange ersehnte Glaubensfreiheit ins Dorf bringen, erstirbt vollends, als Marie bei der Kreuzaufrichtung am Axelkopf verkündet, zum katholischen Glauben überzutreten.