Bühnenstück

Buch: Christof Kammerlander, Bernhard Wolf
Regie: Hubert Spiess

Eine Liebesgeschichte
Die napoleonische Armee dringt ins Lechtal vor und teilt das Tal mit dem Lech als natürliche Grenze. Für ein kleines Dorf bedeutet das auch eine Trennung des Dorflebens. Die eine Hälfte des Dorfes liegt im französischen Besatzungsgebiet und die andere Hälfte auf Habsburger Boden.
Für Jakob, einen musikalisch hochbegabten jungen Lechtaler, bedeutet die Franzosenbesatzung einerseits das Kennenlernen einer völlig neuen, faszinierenden Kultur, andererseits die Trennung von seiner großen Liebe Klara. Die Lechgrenze kann die beiden jedoch nicht aufhalten und heimlich finden sie immer wieder einen Weg zueinander. Jakob freundet sich mit einem französischen Soldaten an, der in seinem Haus untergebracht wird. Die gemeinsame Liebe zur Musik überwindet die anfänglich große Kluft zwischen zwei verfeindeten Lagern. Die Dorfbewohner sehen das ungern, doch Jakob lässt sich davon nicht beirren. Als seine geliebte Klara eines Tages nicht am vereinbarten Treffpunkt erscheint, nimmt die Geschichte ihren Lauf.Das Lechufer wird Zeuge einer Geschichte über Freundschaft, Liebe, Verrat – und viel Musik.