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Direkt in den markanten Felsen der Elbigenalper Bernhardstalschlucht gebaut, zieht die beeindruckende Kulisse der Geierwally Freilichtbühne Jahr für Jahr zahlreiche Besucher nach Elbigenalp. Bereits im Jahr 1990, zum 150jährigen Jubiläum Anna Stainer-Knittels, wurde mit dem Beschluss des damaligen Tourismusverbandes der Grundstein für den Erbau der Bühne gelegt. Gewidmet war die Bühne eben jener Künstlerin, die mit ihrem bekannten Adlerbild den Mythos der Geierwally begründete. Drei Jahre nach dem Beschluss konnte die Bühne – unter der künstlerischen Leitung von Claudia Lang und unter der Regie Ekkehard Schönwieses – mit Felix Mitterers eigens für die Bühne geschriebenen Stücks „Die Geierwally“ bespielt werden.

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Claudia Lang
Theaterfrau

Claudia Lang ist Autorin, Regisseurin, Schauspielerin, Theaterpädagogin, Organisatorin und war bis 2013 künstlerische Leiterin der Geierwally Freilichtbühne in Elbigenalp. „Die Bühne ist meine Leidenschaft“, sagt sie selbst von sich und mit dem Begriff „Theaterfrau“ hat sie den passenden Titel für diese große Leidenschaft gefunden.

Claudia Langs Name ist untrennbar mit der Geierwally Freilichtbühne in Elbigenalp verbunden. Sie wirkt dort von Anbeginn an als Organisatorin und künstlerische Leiterin.

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Eine andere starke Frau sollte den künstlerischen Werdegang von Claudia Lang nachhaltig beeinflussen – die Malerin Anna Stainer-Knittel, die als Geierwally in die Geschichte des Lechtals einging. Die Rolle der mutigen jungen Lechtalerin war Claudia Lang bei der der Uraufführung des gleichnamigen Stückes wie auf den Leib geschneidert. Autor Felix Mitterer urteilte begeistert: „Selten habe ich eine Schauspielerin erlebt, die eine solche Aura um sich verbreitete, ein solches Charisma verströmte.“

Später schlüpfte Claudia Lang in eine weitere Rolle, in jene der Autorin. Ihre unter die Haut gehende Premiere feierte sie 1996 mit dem Stück “Lechtaler Schwabenkinder”. Weitere Erfolgswerke wie “Schattenweiber”, “Marie, die Alpenrosenkönigin” oder “Simeon” bestätigen ihr außerordentliches Talent, das Publikum zu begeistern, zu berühren und zu bewegen.

Konsequenterweise nahm die Autorin auch ihre nächste Rolle mit Bravour an, jene der Regisseurin. “Ich liebe diese Arbeit. Die Regiearbeit gehört zu meinen Lustarbeiten”, sagt die Theaterfrau, die beispielsweise im Jahre 1999 “Drachendurst” von Felix Mitterer in Elbigenalp inszenierte. Im Jubiläumsjahr “10 Jahre Geierwally Freilichtbühne” führte sie bei ihrem Stück “Lechtaler Schwabenkinder” erfolgreich Regie. Als künstlerische Leiterin der Freilichtspiele zeigte sie immer wieder Mut zum Neuen und Außergewöhnlichen. In den Hauptrollen bei “Frau Suitner” (von Karl Schönherr, Geierwally Freilichtbühne 2004) und “Mein Ungeheuer?? (von Felix Mitterer, Geierwally Freilichtbühne 2005) erzeugte sie “Gänsehautgefühl” bei den Besuchern. “Ganz nebenbei” zeigte sie als Autorin und Regisseurin mit ihrem Stück „Weißes Gold” bei den Burgschauspielen in Reutte im Sommer 2005 ihre Vielseitigkeit. Im Jahr 2006 wurde das Stück “Die Lechtaler Turmwächterin” aufgeführt und im Jahr 2007 erlangte die Autorin einen grandiosen Erfolg mit dem Stück “Die wahre Geierwally”.

Mehr über Claudia Lang findet sich im Internet unter www.claudia-lang.at

 

 

25 Jahre Geierwally-Freilichtbühne